Die Kinder der 1c und 2c „schenken mit Herz“

Auch in diesem Jahr beteiligten sich die beiden Antworter Schulklassen wieder  sehr eifrig und mit großer Freude an der Aktion „Geschenk mit Herz“. Bei dieser Hilfsorganisation soll bedürftigen Kindern aus vielen Ländern der Erde um die Weihnachtszeit mit selbstgepackten Päckchen eine Freude bereitet werden. 37 fertige Päckchen brachten die Kinder mit in die Schule, bei 41 Schülern eine stolze Zahl. (Auf dem Bild fehlten einige Kinder aus beiden Klassen.)

Wir bedanken uns bei allen, die beim Packen geholfen haben und diese wunderbare Sache unterstützen.

Beate Linner und Kim Pira

Grundschule erhält Auszeichnung "Umweltschule in Europa - Internationale Nachhaltigkeitsschule"


509 Schulen in Bayern - darunter die Grundschule Bad Endorf - erhielten im November für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Der bayerische Naturschutzverband LBV, Umweltminister Thorsten Glauber und Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo beglückwünschen die prämierten Schulen, die diesen Titel nun ein Jahr lang tragen werden. „Die ausgezeichneten Schulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger zu gestalten. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“ sagt die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV.

Die diesjährige Auszeichnung wird an Schulen vergeben, die sich im Schuljahr 2020/21 in zwei Handlungsfeldern für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt und durch konkrete Maßnahmen innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt haben. Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene haben konkrete Ideen entwickelt, sich auch in Pandemiezeiten für Umwelt und Nachhaltigkeit zu engagieren. „Jede ausgezeichnete Schule konnte nachweisen, dass Schüler*innen an den Aktivitäten engagiert und eigenverantwortlich beteiligt waren und innerhalb des Schuljahres Weiterentwicklungen unter dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht haben“, so Birgit Feldmann.

Über die Auszeichnung entscheidet jährlich eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung.




Wir freuen uns mit euch!


Bei den diesjährigen Prüfungen zum Mittleren Schulabschluss der Mittelschule wurden wieder herausragende Ergebnisse erzielt.


 

Im Bild von links Sophia Fugmann (1,89), Julia Fischer (1,67), Anna-Maria Höllrigl (1,22), Julian Späth (1,78)

Nicht auf dem Bild: Jolina Zeise (1,89).

 

Herzlichen Glückwunsch an alle.

 

Informationen zum Unterrichtsbetrieb nach den Pfingstferien







 


Mittelschule Bad Endorf erhält Auszeichnung beim 9. Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Ein Telefonanruf brachte die Gewissheit: Für ihr seit Jahren etabliertes Engagement für die Themen der EINEN WELT wurden die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Bad Endorf nun mit dem ENSA-Sonderpreis des Schulwettbewerbs zur Entwicklungspolitik ausgezeichnet.

Durchgeführt wird dieser Wettbewerb alle zwei Jahre von der Organisation Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ausgezeichnet werden sowohl Projekte einzelner Jahrgangsstufen als auch die kontinuierliche Arbeit von Schulen. Aus rund 500 eingereichten Beiträgen bestimmte in diesem Jahr eine Fachjury in einem zweistufigen Verfahren die Preisträger des Wettbewerbs der unter dem Thema „Meine, deine, unsere Zukunft?! Lokales Handeln – globales Mitbestimmen“ lief.

Überzeugen konnte dabei die Mittelschule Bad Endorf mit ihrem Schulkonzept, das zahlreiche Aktivitäten und Projekte zu den Nachhaltigkeitszielen vorsieht. Ausschlaggebend für die Prämierung waren jedoch in erster Linie das umfassende Engagement der zertifizierten Fairtrade School im Bereich des fairen Handels und der Aufbau einer Schulpartnerschaft mit einer Schule in der Ukraine. Gerade die Bilder der Austauschbegegnungen, die davon zeugen, wie Brücken geschlagen wurden und Freundschaften entstanden, beeindruckten die Verantwortlichen. Daher beinhaltet der Preis von ENSA, eine Bezeichnung, die für Entwicklungspolitisches Schulaustausch-programm steht, die Förderung einer Austauschbegegnung mit bis zu 14 000 €. Dabei soll auch ein gemeinsames Projekt erarbeitet werden, bei dem ENSA die Schulen unterstützt und begleitet. Eine spannende Aktion, die für das Jahr 2022 vorgesehen ist und dann hoffentlich ohne Einschränkungen durchgeführt werden kann.

Leider durften die Schülerinnen und Schüler wegen der derzeitigen Lage nicht, wie in den vorangegangenen Jahren, für die Preisverleihung nach Berlin reisen. Stattdessen fand die Auszeichnungsfeier in einem virtuellen Format statt, wobei die Schülerdelegation vom Klassenzimmer aus zur Prämierung in Berlin zugeschaltet wurde. Mit großer Spannung warteten die Schüler vor allem auf den Film über die Aktivitäten der Schule, der mit großem Aufwand Anfang November vor Ort gedreht worden war und erstmalig bei der Preisverleihung gezeigt wurde. Lil Czerwinski, eine Schülerin, die sich seit einigen Jahren engagiert an den Projekten beteiligt, brachte auf den Punkt, was alle empfanden: „Wir hatten immer Freude daran, in der Schule und in der Gemeinde mit anderen zusammenzuarbeiten, um die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Nun aber sind wir sehr stolz über unseren Preis und motiviert, unsere Projekte auch in der Zukunft umzusetzen.“

Link zum Film:

https://www.eineweltfueralle.de/rueckblick/20192020/gewinner-des-ensa-preises.html


Begründung der Jury:

 https://www.eineweltfueralle.de/fileadmin/user_upload/Presse/2020/Preisverleihung-2020/eg_swb_uebersicht-gewinnerbetraege_2020.pdf


Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik

Die Klasse 9 m hat gemeinsam mit ihrer Klassleiterin Frau Sedlbauer an dem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik teilgenommen und gewonnen!

Untenstehend finden sie den Zuschauerlink zur digitalen Preisverleihung am 10. Dezember. Dieser Link ermöglicht, die Veranstaltung live zwischen 11:00 Uhr und 13:00 Uhr mit zu verfolgen!

https://live-digital-hybrid.de/Eine_Welt



Geschenke mit Herz

In diesem Jahr beteiligte sich der Hort, die Endorfer Schulen und Kindergärten, die Krippe
Hemhof und wieder einige Endorfer Bürger an der Aktion „Geschenk mit Herz“ und gaben
fleißig Päckchen an der Sammelstelle im AWO-Hort ab. Eltern, Kinder, Lehrer mit ihren
Klassen und Kindergartengruppen mit ihren Betreuern kamen und brachten insgesamt 157
liebevoll gestaltete Päckchen. Die Hortkinder halfen, die Geschenke in den Humedica-LKW
zu verstauen.
Die Päckchen gehen durch die „Humedica“ an Buben und Mädchen in Moldawien, in die
Ukraine, nach Serbien, Albanien, Kosovo und nach Rumänien. Mit Hilfe der Tafeln werden
außerdem Pakete an bedürftige Familien in Bayern verteilt.
In all diesen Ländern werden die gesammelten Päckchen durch Mitarbeiter der „Humedica“
an die Kinder verteilt und wir tragen somit alle dazu bei ein paar strahlende Kinderaugen an
Weihnachten mehr auf dieser Welt zu haben.
Herzlichen Dank an all diejenigen, die so fleißig Geschenke gepackt haben!


Das AWO Hort-Team






Plakatserien: Umweltschutz im Alpenraum


In der Woche vor den Allerheiligenferien war in der Aula der Mittelschule Bad Endorf eine Ausstellung zum Thema „Umweltschutz im Alpenraum“ vom Deutschen Alpenverein zu sehen.


Auf 8 Plakaten wurden die Themen Klimawandel, Rückgang der Gletscher, Folgen von Massen-tourismus und Verkehr, aber auch Möglichkeiten von Klimaschutz und Sanftem Tourismus aufgegriffen.

Die Klasse 8M erstellte zu den Plakaten einen Fragenkatalog jeweils für die Jahrgangsstufen 5 und 6 sowie 7 bis 10. So konnten sich die einzelnen Klassen mit diesem Thema, das ja speziell unsere Heimat betrifft, auseinandersetzen.                                                          (Sandra Rötzer)





Ramadama

Auch in diesem Oktober beteiligten sich die Grundschüler wieder an einer herbstlichen Ramadama-Aktion. Mit Mülleimern und Greifzangen zogen die Kinder durch Bad Endorf und kamen mit vollen Müllsäcken zurück.

Neben unzähligen Zigarettenstummeln, vielen Plastik- und auch Glasflaschen fanden sie auch Schuhe, große Styroporplatten, Plastikspielzeug und anderen achtlos weggeworfenen Müll. Sogar eine verbogene Aluminiumleiter und ein mehrere Meter langes Plastikrohr schleppten die fleißigen Müllsammler auf den Schulhof.

Dort versammelten sich die Schüler unter Einhaltung des Mindestabstands und sangen zum Abschluss der Aktion ein eigens eingeübtes Müll-Lied. Als Zeichen seiner großen Wertschätzung kam Bürgermeister Loferer vorbei und dankte den Kindern für ihren wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Anschließend spendierte die Gemeinde allen Kindern eine Breze, die von Mitgliedern des Elternbeirats ausgeteilt wurden.

Das Thema Müll beschäftigte die Kinder aber auch im Unterricht und so entstanden im Laufe der Aktionswoche zahlreiche kleine Ausstellungen und Informationsplakate, die im Schulhaus ausgestellt wurden. Die Klasse 4c führte außerdem eine Sammelaktion für alte Handys aus.

Damit hat die Grundschule einen großen Schritt in Richtung „Umweltschule“ getan, für deren Titel sie sich in diesem Schuljahr bewerben will.

Holger Greubel


Elternbeirat zum Schuljahresanfang 2020/21

Ende September traf sich der Elternbeirat der Mittelschule Bad Endorf wieder zu einer Sitzung. Nachdem das zweite Halbjahr des letzten Schuljahres ja einerseits sehr turbulent verlief, war es andererseits um den Elternbeirat recht ruhig geworden. Konnten doch diverse Aktivitäten nicht mehr in gewohnter Weise stattfinden, die sonst auch vom Elternbeirat immer begleitet wurden. Allen Problemen zum trotz herrschte in der Rückschau doch das Positive vor: die Maßnahmen, die die Schulleitung und die gesamte Lehrerschaft unter Corona ergreifen mussten, wurden zu sehr großem Anteil als gelungen beurteilt – vielen Dank zu allem Engagement in dieser schwierigen Zeit!

Der Elternbeirat wurde turnusgemäß dieses Jahr nicht neu gewählt. Wie im letzten Jahr haben den Vorsitz Martina Fischer, Stellvertretung und Schriftführung Olaf Holzapfel, Kassier Jaqueline Triebel. Weitere Mitglieder sind Anita Bachmann, Bianca Entfellner, Dana Frisorger, Georg Hausberger, Karin Kollai, Anja Rebmann, Rosi Sax, Sneza Schlemmer und Michael Westner.
Barbara Pichler scheidet aus dem Elternbeirat aus – vielen Dank für ihre Mitarbeit in den vergangenen Jahren.

Mit Vorbehalten blicken wir nun auf dieses nächste Schuljahr: der Elternbeirat kümmert sich wieder um die weihnachtliche Ausgestaltung der Aula und als Fest im Mai ist ein „Tag der Vereine“ geplant, mit bewährter Mitarbeit des Elternbeirat. So bleibt die Hoffnung, dass wenigstens kleine Schritte möglich werden oder wir vielleicht sogar schon nächstes Jahr wieder in freier und gewohnter Form das Schul-Leben gestalten und genießen können?

Olaf Holzapfel

 

 


Die besten Absolventen des Qualifizierenden Abschlusses der Mittelschule

Auch dieses Jahr gab es bei der besonderen Leistungsfeststellung zum Qualifizierenden Mittelschulabschluss wieder herausragende Ergebnisse für unsere Absolventen.

In der 9a waren Linnea Berenns mit einem Durchschnitt von 1,4, Mariam Al-Aouchi mit 2,2 und Ceylin Sahin mit 2,3 die Besten ihrer Klasse. Die Klassenbesten der 9b waren Fabian Tölke mit 2,4, Michael Heckl mit 2,7 und Anna-Lena Adamer mit 2,7. In der M9 wurden Hannah Stadlhuber mit 1,4, Sophia Fugmann mit 1,6 und Anna-Maria Höllrigel mit 1,6 zu den Klassenbesten.

                            Wir gratulieren den Absolventen zu ihren guten Ergebnissen.
                                                                                                                                  (Loredana Kern)





                                                                                             Tiramisu von Amelie

 

Im Kochunterricht gelernt - zuhause angewendet!

Lange schon währt die coronabedingte Pause, in der kein Kochunterricht, oder "Soziales", wie es mittlerweile heißt, mehr stattfinden kann. Für manchen ein trauriger Umstand, denn gerade der praxisnahe Unterricht macht vielen Jugendlichen Spaß. Daher haben einige Schüler der Klasse 8M die Anregung der Klassenlehrkraft, zuhause zu kochen und die Bilder zu schicken, sofort aufgegriffen. Die Rezepte wurden teilweise von den Fachlehrerinnen zur Verfügung gestellt. So konnten die Kenntnisse zuhause angewendet und verfeinert werden und die Familien durften sich über leckeres Essen freuen. Darüber hinaus wurden wichtige Techniken geübt und wiederholt, denn nächstes Jahr muss die Projektprüfung gestemmt werden!

Japanische Nachspeise von Lina                                                                                  (Susanne Sedlbauer)

         Putenschnitzel mit Risotto von Amelie

                    Buntes Gyros mit Salat von Lil         

                Couscous mit Gemüse von Amelie

                  Heilbutt aus dem Ofen von Adrian

 Projektprüfung zum Mittleren Schulabschluss

Unter dem Motto „Fest der Nationen“ absolvierten 35 Schüler*innen aus den beiden 10. Klassen der Mittelschule Bad Endorf ihre Projektprüfung. Bei dieser verbindlich eingeführten Form der Abschlussprüfung für die Mittlere Reife der zehnten Klassen sind das Leitfach AWT (Arbeit-Wirtschaft-Technik) und die arbeitspraktischen Fächer Soziales, Wirtschaft oder Technik berufsorientiert zusammengefasst. Aufgrund der momentan herrschenden Hygiene- und Abstandsverordnungen fand die Prüfung dieses Jahr nicht im Team, sondern als Einzelarbeit und weitestgehend von zuhause aus statt.

Im Fach Soziales bereiteten die Prüflinge - passend zum Oberthema - jeweils ein Menü mit Gerichten aus aller Welt zu. Die Technikschüler bewiesen ihr Können bei der Erstellung eines Flyerständers aus Holz, der mit raffinierten Verzinkungen zusammengehalten wird und die Wirtschaftsgruppe entwarf Einladungen, einen Informationsflyer und eine Kostenkalkulation mit Excel für das geplante Fest.




Im Leitfach Arbeit-Wirtschaft-Technik setzten sich die Zehntklässler mit den Vor- und Nachteilen der Globalisierung auseinander, recherchierten verschiedene Möglichkeiten und Angebote der regionalen Direktvermarkung und erstellten ein eigenes Geschäftskonzept. Hierbei prüften sie intensiv die Infrastruktur und ausgewählten Standortfaktoren in ihrer Heimatgemeinde auf Praxistauglichkeit.

Zum Abschluss der Woche stand noch ein Reflexionstag für jeden Prüfling an, die Projektmappe musste vervollständigt werden und in einer Präsentation wurden die Projektabläufe und Arbeitser-gebnisse einschließlich des AWT-Themas übersichtlich dargestellt und in einem Kurzreferat den Prüfern vorgetragen.   

                                                                              (Andrea Fischer)

Wir fahren nach Berlin

Die Klasse 9 a verbrachte eine spannende und abwechslungsreiche Woche in Berlin. Durch das hart erarbeitete Geld der vielen Aktionen in der achten Klasse konnten wir zahlreiche Erlebnisse in Berlin buchen und durchführen.


So waren wir am Montag alle gemeinsam Pizzaessen, dienstags erst auf einer Stadtführung, dann in der Trampolinanlage und als besonderes Highlight im Friedrichspalast.

Am Mittwoch besuchten wir die Ausstellung von Madame Tussauds und das teilweise gruselige, aber sehr lustige Dungeon. Abends ging es dann noch in die Bowlingarena.







Der Donnerstag war auch randvoll mit Spannung und Aktion. Erst erlebten wir eine Berlinführung mit einem ehemaligen Obdachlosen, dann besuchten wir die Gedenkstätte an der Berliner Mauer und abends ging es für die Klasse noch in die Jugenddisco "Matrix".

Am Freitag fuhren alle leicht müde, aber glücklich, wieder zurück in die Heimat.                               (Loredana Kern)

Homeschooling aufgrund der Corona-Pandemie


"Wann darf ich endlich wieder in die Schule gehen?"

Hätten Sie gedacht, dass man diese Worte einmal aus dem Mund eines Siebtklässlers hören würde? Wohl eher nicht.

Aber jetzt von Anfang an. Seit dem 16. März waren aufgrund der Corona-Krise die Schulen geschlossen und für unsere 539 SchülerInnen hieß es „Homeschooling“ bzw. „Lernen zu Hause“.
Die LehrerInnen überlegten sich ideenreiche und kreative Möglichkeiten, um mit ihren SchülerInnen in Kontakt zu treten. Angefangen von Arbeitsblättern, die mit der Post verschickt wurden, über E-Mails und Handy-Chats bis hin zu selbst erstellten Erklärvideos und eigenen Homepages. Die Lösungen der Aufgaben wurden entweder kontaktfrei direkt bei der Lehrkraft abgegeben, per E-Mail und Post gesendet oder mit dem Handy abfotografiert und verschickt. Auch war der persönliche Kontakt zwischen Lehrer und Schüler enorm wichtig. Es wurde viel telefoniert oder auch einmal eine Videokonferenz eingerichtet.

Auf der Seite der SchülerInnen verstummte schon bald der anfängliche Jubel. Sie mussten jetzt mit ihren Aufgaben alleine klarkommen. Es fiel ihnen schwer, sich zu Hause genauso zu konzentrieren und motivieren wie in der Schule. Hinzu kam die Isolation. Es waren keine Klassenkameraden da, mit denen man sich unterhalten oder Spaß haben konnte.
Auch für die Eltern stellte das „Lernen zu Hause“ eine große Herausforderung dar. Sie waren zum Teil selber im Homeoffice und mussten sich nebenbei um die Kinder kümmern, viele Fragen beantworten und natürlich auch den Haushalt führen. Häufig gab es zu Hause nur einen Computer, der aber von den Eltern und Kindern gleichzeitig benötigt wurde. Hinzu kamen die vielen Arbeitsblätter, die ausgedruckt werden mussten. Viele Eltern waren auch in Kurzarbeit. Neben finanziellen Einbußen kamen auch Zukunftssorgen dazu.

Seit dem 27. April 2020 wurden die Schulen wieder stufenweise geöffnet. Zuerst kamen die AbschlussschülerInnen der 9. und 10. Klassen, gefolgt von den 4. und 8. Klassen. In der Schule herrschen strenge Hygienevorschriften, wie zum Beispiel das Tragen von Mundschutz in den Gängen und in der Pause, das Einhalten von einem Mindestabstand von 1,5 m oder das regelmäßige Waschen und Desinfizieren der Hände. Große Klassen werden geteilt und von zwei Lehrkräften in zwei getrennten Räumen unterrichtet. Die restlichen Klassen werden im Laufe der nächsten Wochen folgen.

Es wird allerdings noch eine ganze Weile dauern, bis in der Schule wieder Normalität einkehrt.                                                                                                        (Sandra Rötzer)


Praxis an der Mittelschule: Sitzgruppen in Palettenoptik

Mit großer Begeisterung stellten 27 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen an fünf Arbeitstagen drei Bistrositzgruppen für die Aula her.

Dabei leitete sie Herr Hess von der Firma mazu an.

Zuerst sägten, schliffen und strichen die Schülerinnen und Schüler die Bretter und Holzklötze. Danach verschraubten sie die Klötze und Bretter und setzten diese zu Paletten zusammen.

Als Nächstes fixierten sie Polsterwatte auf einer Hartfaserplatte und überzogen diese mit Kunstleder. Diese Sitzpolster sowie Tischplatten wurden schließlich noch auf die Paletten geschraubt. Darauf wurden die einzelnen Teile zu einer Bistrositzgruppe zusammengeschraubt. Die Schülerinnen und Schüler konnten bei ihren Tätigkeiten verschiedene Techniken wie Sägen, Schleifen und Lackieren erlernen. Am Ende präsentierten sie stolz ihr Ergebnis in der Aula.

Mit diesem Projekt erhielten unsere Schülerinnen und Schüler vielfältige Einblicke in verschiedene Berufe und bereicherten die Aula mit einer ansprechenden Sitzgruppe.             (Sandra Rötzer)




 Tag der offenen Tür an der MS Bad Endorf


Am 12.03.2020 lud die MS Bad Endorf die vierten Klassen aus Bad Endorf, Halfing, Höslwang und Söchtenau mit deren Eltern zu einem Schnuppertag ein.
Die SchülerInnen konnten die Berufsorientierenden Fächer WK (Wirtschaft und Kommunikation), ES (Ernährung und Soziales) und Technik, sowie das Fach NT (Natur und Technik) kennen lernen. In WK absolvierten sie kleine Schreibübungen an der Computertastatur, machten ein Geschicklichkeitsspiel mit der Maus und gestalteten eine Grußkarte. Im Fach ES buken sie süße „Amerikaner“ und verzierten diese mit Schokolade und Gummibärchen. Aus Holz wurde in Technik ein Würfel hergestellt. Mit SchülerInnen der Klasse 10bM machten die Viertklässler im Fach NT Versuche zu den Themen „Magnetismus“, „Reibung“, „Strom“ und mikroskopierten u.a. Insekten.
Alle Beteiligten waren von dem vielfältigen Angebot der MS begeistert und für viele stellt die Mittelschule eine echte Alternative zu den anderen weiterführenden Schulzweigen dar. (S.R.)


Theater an der Mittelschule Bad Endorf

„Fake oder War doch nur Spaß“ lautete das Theaterstück des Ensembles Radiks, das an der Mittelschule Bad Endorf aufgeführt wurde.

Dabei wurden drei Themenfelder behandelt: Mobbing (speziell Cyber-Mobbing), die heutige Erlebnis- und Medienkultur und der Missbrauch sowie Schutz der persönlichen Daten.


Kurz zum Inhalt: Die siebzehnjährige Lea möchte Sängerin werden und wird von einer Casting-Agentur aufgenommen. Dies weckt den Neid einiger Mitschüler, die mit ersten Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen. Es folgen schließlich anonyme Drohanrufe und Beleidigungen. Der traurige Höhepunkt ist der versuchte Suizid von Lea, die glücklicherweise gerettet werden kann.

Sichtlich betroffen folgten die Schüler der Mittelschule Bad Endorf der Aufführung. Anschließend konnten sie den beiden Schauspielern noch Fragen zum Theaterstück stellen, so dass eine kurze Diskussion möglich wurde.

Wir danken an dieser Stelle Liane und Michael vom Ensemble Radiks für ihr eindrucksvolles Spiel und sind uns sicher, dass die Schüler wichtige Informationen und Eindrücke zu diesen Themen mitgenommen haben.

Stephan Reichel

 



Preisverleihung für den Jugendmalwettbewerb


Am Montag, dem 3.2.2020, fand in der Aula der Mittelschule Bad Endorf die Siegerehrung des 50. Internationalen Jugendmalwettbewerbs der Volks- und Raiffeisenbanken statt. Gespannt warteten die Grund- und Mittelschüler darauf, wer denn nun von ihnen die ersten drei Plätze belegen sollte.

Zum Thema „Glück ist …“ konnte man mit unterschiedlichsten Mitteln Bilder gestalten, die zeigen sollten, wie Glück aussehen und welche Glücksmomente man im Leben haben kann. Für die Jury war es nicht immer leicht, die besten Zeichnungen herauszufinden. Dennoch konnte zum Schluss der Geschäftsstellenleiter der VR Bank Bad Endorf, Herr Willy Katzschke, an die Sieger jeweils Gutscheine für den VR Kinotag überreichen. Zusätzlich gab es für die teilnehmenden Klassen Zuschüsse für die Klassenkasse.

Hier nun also die Sieger des diesjährigen Malwettbewerbs (in der Reihenfolge 1., 2. und 3. Platz):

Klasse 1a: Xaver Beck, Charlotte Rebmann, Diego Marrone

Klasse 1b: Deni Gonser, Sebastian Tretiacov, Anton Speckbacher

Klasse 1c: Amelie Kneißl, Valentin Guggenberger, Amelie Schwankl

Klasse 2a: Johanna Hüttl, Benedict Schulz, Vivien Günsberg

Klasse 2b: Jakob Hertreiter, Valentina Stocker, Kristiyana Minkova

Klasse 2c: Anna Maria Hamberger, Paulina Mittag, Paul Haßfurther

Klasse 3a: Adrian Simic, Ludwig Beck, Pascal Schurer

Klasse 3b: Simon Kößlinger, Diana Dervishi, Paula Obermaier

Klasse 3c: Romy Freund, Magdalena Fritz, Isabella Braito

Klasse 4a: Johanna Ganserer, Antonia Klemm, Sophia Reitzenstein

Klasse 4b: Diana-Alexia Schiau, Selina Alzinger, Amelie Weibezahl

Klasse 4c: Nina Manticova, Helene Zangl, Benedikt Sill

Klasse 5a: Simon Seiderer, Julian Gaßner, Franziska Ausberger

Klasse 5b: Christoph Eckstein, Sevval Südemer, Aisha Ahmadi

Klasse 6a: Hadis Abduloski, Christina Maier, Yasmin Windbichler

Klasse 6b: Nagham Alzubi, Anne Hübner, Nora Kurde

Klasse 6DK: Erona Behrami, Shahd Zahra, Fatma Abdullah

Klasse 7a: Josef Astner, Tabitha Berndl, Serife Ölmez

Klasse 7M: Florian Sax, Anna Adlmaier, Laura Hainzlmeier

Klasse 8a: Lina Binder, Lena Hamberger


Beim Snowtuben in Kössen

Am 28.01.2020 waren wir zusammen mit unserer Klasse und anderen Schülern der Mittelschule Bad Endorf in Kössen beim Snowtuben.

Wir fuhren mit dem Bus ca. eine Stunde nach Kössen. Dort angekommen, wurden wir von dem Besitzer eingewiesen und über mögliche Gefahren aufgeklärt. Ein Lift zog uns dann den Berg hinauf. Als wir oben mit dem Reifen ankamen, rutschten wir mit einer hohen Geschwindigkeit nach unten. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Neben der Bahn gab es eine gemütliche Gaststätte, in der man sich etwas zu essen und trinken kaufen konnte.

Der Ausflug ist sehr zu empfehlen und wir sind alle wieder unverletzt nach Hause gekommen.
(Luis, Lukas, Simon Sa., 7M)

Vorlesewettbewerb in der Mittelschule

Wie auch schon in den Vorjahren nahmen die 6. Klassen der Mittelschule Bad Endorf auch dieses Jahr wieder am Vorlesewettbewerb teil.

 

Die Schüler der Klassen 6a und 6b holten ihre Lieblingsbücher hervor, übten fleißig und haben sich gegenseitig um die Wette vorgelesen, um optimal vorbereitet zu sein auf den 61. Vorlesewettbewerb. Denn nur wer wirklich klar und deutlich vorliest, wer richtig betont und es schafft, mit seinem Vortrag die Fantasie der Zuhörer zu erwecken, hat eine Chance auf den Schulsieg. Alle Schulsieger qualifizieren sich für den Stadt- bzw. Kreisentscheid. Die Klassensieger aus der 6a waren Yasmin Windbichler, Christina Maier und Patrick Demmel. In der 6b hießen die Klassensieger Evelyn Hippe, Bettina Heckl und Nora Kurde. 

„Wow! Ein Buch hat meine Fantasie erweckt!“ – rappte Eko Fresh 2019 zum Jubiläum des Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels. Fantasie bei ihren Zuhörern weckte auch Nora Kurde aus der 6b. Die Sechstklässlerin gewann den Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs und setzte sich gegen ihre Mitschüler durch. Sie las aus dem Buch „Glückskeks-Bande“ von Linda Chapman. 

Bundesweit lesen jedes Jahr rund 600.000 Schüler der 6. Klassen beim Vorlesewettbewerb um die Wette. Er ist einer der größten und traditionsreichsten Schülerwettbewerbe Deutschlands.    

Beate Zingsheim


Adventsmarkt

Alle zwei Jahre findet an der Grund- und Mittelschule Bad Endorf als stimmungsvoller Auftakt der Vorweihnachtszeit ein Adventsmarkt statt. Dieses Jahr war es wieder soweit, und der Konrektor der Schule, Holger Greubel, konnte zahlreiche gespannte Besucher begrüßen, bevor die Veranstaltung offiziell eröffnet wurde. In der weihnachtlich dekorierten alten Turnhalle und in einigen Klassenräumen wurden Waren, die von den Schülern aller Klassen selbst hergestellt worden waren, zum Verkauf angeboten. Den Gedanken, auch die Nachhaltigkeit zu berücksichtigen, konnte man an vielen Ständen verwirklicht sehen. So wurden Plätzchen in Schraubgläsern angeboten, Naturmaterialien zum Basteln verwendet und hübsche Verpackungen zum mehrfachen Gebrauch verkauft. Ergänzt wurde das Angebot durch ein Sortiment von Waren aus fairem Handel, für den sich die Schule seit einigen Jahren engagiert.





Fachkundige Unterstützung hatten sie beim Bau der Mechanik vom ehemaligen Schüler Dominik Bigler erhalten, den die Firma Breitschädel extra für dieses Projekt freigestellt hatte. Doch bot der Adventsmarkt noch mehr Möglichkeiten zu zeigen, wie die Kinder und Jugendlichen an der Schule ihre unterschiedlichen Talente entfalten können. Nahezu durchgehend konnte man Vorführungen besuchen und die Trommelgruppe, angeleitet von Susanne Sedlbauer, die Bläserklasse unter Leitung von Barbara Egger, die Schulband, geleitet von Roland Sternkopf, und das Kasperltheater für die Kleinen, ausgeführt von Schülern der Klasse 10bM und einstudiert von Michael Amann, erleben.Natürlich durfte auch ein Auftritt der Lehrerband, ebenfalls unter der professionellen Leitung von Roland Sternkopf, nicht fehlen. Schüler aus der Imkergruppe hatten viele Gläser mit Honig der schuleigenen Bienen abgefüllt. Aus dem Bienenwachs konnte man an Ort und Stelle Kerzen ziehen.








Dass der Adventsmarkt mittlerweile auch eine Tradition ist, konnte man daran sehen, dass etliche ehemalige Schüler und Lehrer den Weg dorthin gefunden hatten. Man traf sich im "Café", einem adventlich geschmückten Klassenzimmer, auf ein Stück Kuchen oder eine herzhafte Kleinigkeit vom reichhaltigen Buffet des Elternbeirats.


Der Erlös der gesamten Veranstaltung soll dem vom Eine-Welt-Verein Prien betreuten Projekt "Fernandez" in Argentinien und der Partnerschule in Verb'jash in der Ukraine zugutekommen.


      Abend der Berufe an der  Mittelschule


Mitte November veranstaltete die Mittelschule einen Abend der Ausbildung, um die Schüler bei ihrer Suche nach attraktiven Lehrstellen zu unterstützen. Frau Annegret Weibezahl, die Leiterin der Schulsozialarbeit, lud hierzu 17 Vertreter unterschiedlichster Ausbildungsberufe ein. Das Spektrum reichte von Handwerksberufen über Verwaltungsberufe, Berufsfachschulen bis hin zur medizinischen Fachangestellten. Sehr anschaulich und schülerorientiert präsentierten die Ausbilder und Unternehmer die jeweiligen Berufe. 

Jeder Schüler suchte sich drei Berufe aus und konnte sich so intensiv über die Ausbildungs-inhalte und Anforderungen erkundigen. Herr Michael Niedermayer von der Agentur für Arbeit informierte außerdem über erfolgreiche Strategien für Vorstellungsgespräche und Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Erfreulicherweise hatten sich auch viele Eltern Zeit genommen und ihre Kinder begleitet.

Am Ende der Veranstaltung stellte der Elternbeirat der Mittelschule unter Leitung von Frau Fischer für die Ausbilder und Unternehmer noch ein kleines Buffet mit Getränken bereit.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieser Abend ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Berufsfindung ist.




 







 


Wunsch nach Stabilität und Beständigkeit für den weiteren Lebensweg

Abschlussfeier an der Mittelschule Bad Endorf

 

Volle Parkplätze, Tische und Bänke vor dem Schulgebäude, eine bis auf den letzten Platz gefüllte Aula und ein reicher Blumenschmuck waren wieder unübersehbare Zeichen dafür, dass die Mittelschule Bad Endorf ihre alljährliche Abschlussfeier beging.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrer Dietrich Klein und Pater Joshy Vadakkekara, bei dem den Abschlussschülern Gottes Segen und die besten Glückwünsche mit auf den Weg gegeben wurden, trafen sich Lehrer, Schüler, Eltern, Ehrengäste und viele weitere Besucher in der Aula der Mittelschule Bad Endorf.

Zunächst machte die Trommelgruppe unter Leitung von Susanne Sedlbauer unmissverständlich klar, dass nun die Veranstaltung begann. Anschließend begrüßte der Schulleiter Max Schweiger die anwesenden Gäste und gab die Ergebnisse der stattgefundenen Prüfungen bekannt: Von den 59 Quali-Teilnehmern hatten 45 bestanden, 7 davon mit einem Schnitt mit einer Eins vor dem Komma, 33 mit einer Zwei davor und 5 mit einem Dreier-Schnitt. Bei den 25 Mittlere Reife-Schülern gab es bei den Notenschnitten zwei Schüler mit einer Eins vor dem Komma, 20 Schüler mit einer Zwei davor und 3 Schüler mit einem Dreier-Schnitt. Ein wirklich sehr erfreuliches Ergebnis.

Für die Schüler hatte Max Schweiger eine „kleine, mobile Lichtquelle mit eigener Energieversorgung“ (= Taschenlampe) dabei, weil diese für ihn viel mit den Abschlussschülern zu tun habe: Sie erinnerte ihn an die strahlenden Augen der Schüler, als sie zum ersten Mal in der Schule waren, an die Lehrkräfte, die immer wieder schulische Themen beleuchten und damit Interesse wecken wollen, und an die Hoffnung, bei dem einen oder anderen Schüler eine „Erleuchtung“ hervorgebracht zu haben. Dementsprechend wünschte er allen Schülern ein Strahlen, d.h. viel Freude auf ihrem neuen Lebensabschnitt, die Helligkeit, damit sie ihr Ziel immer wieder anleuchten können und nicht aus den Augen verlieren, Stabilität und Beständigkeit, immer genügend Energie und die Kraft, niemals das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Diesen Wünschen konnte sich die 1. Bürgermeisterin des Marktes Bad Endorf, Frau Doris Laban, nur anschließen. Sie freute sich mit den Abschlussschülern über ihr wirklich gutes Ergebnis und machte ihnen Hoffnung, bei der augenblicklich guten Lage auf dem Arbeitsmarkt eine für sie geeignete Ausbildung und einen erfüllenden Beruf zu finden.

Auch die Vorsitzende des Elternbeirates der Mittelschule, Frau Ute Weiß, wünschte den Schülern alles Gute für die Zukunft. Die beiden Schülersprecherinnen Elena Oberfuchshuber und Carina Demmel freuten sich auf den neuen Lebensabschnitt und bedankten sich sehr herzlich für all die schönen Erfahrungen und Erinnerungen aus ihrer Schulzeit.

Nun war der eigentliche Höhepunkt erreicht: Die Klassen 9a und M10 bekamen ihre Abschlusszeugnisse, die Klassen M9a und M9b ihre Zeugnisse für den qualifizierenden Abschluss der Mittelschule.

Nach der Ehrung der Klassenbesten und dem Dank an die Fachlehrer war dann auch schon der Schluss der Veranstaltung erreicht. Musikalisch umrahmt wurde sie von der Schülerband unter Leitung von Roland Sternkopf. Die Moderation hatte wieder der Religionslehrer Stephan Reichel übernommen, der kurzweilig und heiter durch das Programm führte.

Dieser ereignisreiche Abend wurde durch eine gemeinsame Brotzeit mit Lehrern, Schülern, Eltern und weiteren Gästen beendet. So saß man noch sehr lange zusammen, um gemeinsam die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen.

Am Ende wünschen wir allen Abschlussschülern für ihren weiteren Lebensweg alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen.

Stephan Reichel

 


Lehrer aus Verb'jash (Ukraine) besuchen

die Grund- und Mittelschule Bad Endorf

Seit einigen Jahren schon besteht der Kontakt zwischen der Grund- und Mittelschule Bad Endorf und der Volksschule Verb'jash in der Ukraine. Mitglieder des Partnerschaftsvereins Bad Endorf - Volovec hatten den Kontakt hergestellt und gemeinsam war bereits ein wechselseitiger Schüleraustausch durchgeführt worden.
Nun waren neun Lehrer der Schule in Verb'jash der im vergangenen Jahr ausgesprochenen Einladung nach Bayern gefolgt. Unterstützt vom Partnerschafts-verein und der Gemeinde Bad Endorf hatten die Kollegen der Grund- und Mittel-schule ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Schüler begleiteten die Gäste durch das Schulhaus und das Gelände und berichteten über Besonderheiten des Unterrichts an ihrer Schule. Außerdem gab es die Möglichkeit zur Hospitation in einigen Klassen. Höhepunkt der ersten beiden Tage war wohl die Festlegung einer Partnerschaft zwischen den beiden Schulen innerhalb einer Feierstunde. Umrahmt von musikalischen Beiträgen sprachen sich die beiden Schulleiter, Direktorin Hanna Kovach und Rektor Max Schweiger, für einen Ausbau der begonnenen Beziehungen aus. Eduard Huber, Kulturreferent der Marktgemeinde, und Markus Heiß, 1. Vor-sitzender des Partnerschaftsvereins, betonten beide die Bedeutung grenzüber-schreitender Beziehungen. Schließlich wies auch die Bürgermeisterin der Markt-gemeinde Doris Laban darauf hin, wie wichtig es sei, dass die bewährte Arbeit des Partnerschaftsvereins von der jungen Generation weitergeführt werde. In einer humorvollen Präsentation ließ Ljudmila Prymych die Begegnungen der letzten Jahre Revue passieren und setzte der Feier damit einen gelungenen Schlusspunkt. Nach zwei intensiven Tagen an der Schule erhielten die Lehrer aus der Ukraine die Gelegenheit, bei einem Besuch der Landeshauptstadt sowie einer Chiemseefahrt, einige besondere Plätze ihrer Partnerregion kennenzulernen. Mit einer geselligen Feier, bei der Musik und Tanz nicht fehlen durften, ging der Besuch zu Ende und man verabschiedete sich am nächsten Tag mit einem starken Gefühl der Verbundenheit.
Susanne Sedlbauer

 

 

Projekt „Unsere europäischen Nachbarländer“

 

Im Rahmen eines Europaprojektes haben sich die Klassen 8a und 8M mit unseren europäischen Nachbarländern beschäftigt. Die Ergebnisse der Arbeiten wurden auf Plakaten und Lapbooks präsentiert und interessierten Klassen von speziellen Experten-Teams vorgestellt. Neben den geographischen Daten (Einwohnerzahl, Hauptstädte, Grenzverlauf, Flüsse) wurden die Hauptstädte mit ihren Sehenswürdigkeiten gezeigt. Auch die besondere Flora und Fauna des jeweiligen Landes und die kulinarischen Highlights wurden anschaulich präsentiert. Wirtschaftliche und politische Kennzahlen durften nicht fehlen. Einen eigenen Schwerpunkt bildete die alle europäischen Länder betreffende Flüchtlingssituation und deren unterschiedliche Lösungsansätze. Die Präsentation stieß bei Schülern und Lehrern gleichermaßen auf großes Interesse und so mancher Ausstellungsbesucher wird sich in den Sommerferien einen persönlichen Urlaubseindruck verschaffen!

Loredana Kern

 

Projektwoche 70 Jahre Grundgesetz


Im Jahr 1949, also vor genau 70 Jahren, wurde vom „Parlamentarischen Rat“ das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland erarbeitet. Dies nahm die Mittelschule zum Anlass, um sich näher mit den ersten 19 Artikeln zu befassen. Im Rahmen einer Projektwoche wählte jede Klasse einen dieser Artikel, die auch als die sogenannten Menschenrechte bezeichnet werden, aus und setzte sich intensiv damit auseinander. Dabei ging es um Themen wie Menschenwürde, Recht auf Freiheit, Gleichheit der Menschen oder um das Recht auf freie Berufswahl. Anschließend wurden Plakate oder Erklärvideos erstellt, die dann den anderen Klassen in der Aula präsentiert wurden. Den Schülerinnen und Schülern wurde somit bewusst, welche wertvolle Errungenschaft unsere Grundrechte sind. (Sandra Rötzer) 

 



Neue Schulsanitäter an der Mittelschule

 

Sie sind mittlerweile eine selbstverständliche Einrichtung an unserer Schule - unsere Schulsanis. Größere und kleinere Schrammen, Bauch- und Kopfschmerzen, Insektenstiche oder Fieber – mit großem Einsatz kümmern sie sich während der Pausen und bei Schulveranstaltungen um ihre Mitschüler. 

Im Februar fand nun wieder der Einsteigerkurs für die „Neuen“ statt, 25 Schülerinnen und Schüler aus den 7. Klassen hatten sich dafür angemeldet. An zwei Vormittagen zeigte Herr Kögl vom Bayerischen Roten Kreuz anschaulich und schülergerecht, was es heißt, richtig erste Hilfe zu leisten. Aufgelockert durch viele kleine Anekdoten aus dem Sanitäter-Alltag vermittelte er Wissen für Ersthelfer - von einfachen Maßnahmen, wie dem Ansprechen von Verletzten, bis hin zu anspruchsvollen Themen, wie der richtigen Lagerung von Patienten oder der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Aber auch scheinbare Nebensächlichkeiten, zum Beispiel das richtige Absetzen eines Notrufes, die Sicherung einer Unfallstelle und auch Fragen des Selbstschutzes der Helfer, waren Themen.  

So ist der Nachwuchs für diesen wichtigen Dienst an unserer Schule wieder für ein Jahr gesichert! (M.S.)

 

 

 

Neue Sitzmöbel für die OGTS

 

Im Rahmen des Projekts „Praxis an der Mittelschule“ wurden zusammen mit dem Kunsttherapeuten Michael Zuber und dem freischaffenden Bildhauer Christian Hess Sitzmöbel für die offene Ganztagsschule angefertigt. Hierzu wurden aus gehobelten Brettern Paletten gebaut, die mit einer Schaumstoffauflage gepolstert  und anschließend mit Stoff überzogen. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei z.B. den Gebrauch eines Akkubohrers oder das passgenaue Zuschneiden von Stoffbahnen. Am Projekt beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der OGTS aus den drei 5. Klassen. Alle Mitwirkenden waren am Ende stolz auf die sehr gelungenen Möbel. (S.R.)






 
 

So macht Lesen Spaß!

 

Anfang Dezember war es wieder so weit. Alle 6. Klassen in Bayern ermittelten ihren Schulsieger im Vorlesewettbewerb; so auch die Mittelschule Bad Endorf.

Die Vorbereitungen begannen bereits Mitte November. Jeder Schüler wählte ein Buch aus seinem eigenen Bestand oder aus der Schülerbücherei. Zuhause wurde dann eine passende Textstelle zum Vorlesen gesucht, dabei waren die Eltern als Ratgeber gefragt.

Nun galt es, die Klassensieger festzustellen. Vier Mädchen und 2 Jungen qualifizierten sich für das Finale: Johanna Seehuber-Liegl, Laura Oberfuchshuber und Elias Tiefenthaler aus der 6a, Laura Hainzlmeier, Valeria Huber und Maxi Hausberger aus der 6b.

Letztendlich war es dann doch eine klare Entscheidung: Valeria Huber las gekonnt und mit Temperament aus Alina Bronskys Buch „Und du kommst auch drin vor“, das eine interessante Grundidee verfolgt, denn die Geschichte verbindet Realität mit Science Fiction.

Kim, 15, eher unauffällig und Petrowna, klug und exzentrisch, sind beste Freundinnen. Bei einer Schullesung wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vorliest, handelt von ihr. Es kommen zwar andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie. Doch die Geschichte geht nicht gut aus, denn Jasper, ein Klassenkamerad, stirbt am Ende des Buches. Kim muss das auf jeden Fall verhindern.

Valeria wird die Schule beim Landkreisentscheid vertreten. Wir drücken ihr die Daumen.

                       

                                                                                                                          Rosi Schnell

 

 

 


  

 

Rauschender Tanzkursabschluss

 

Auch in diesem Schuljahr wurde wieder ein Tanzkurs für die 9. Klassen an der Mittelschule Bad Endorf angeboten

Hierzu konnte der Elternbeirat wieder den Tanzlehrer Andreas Schallwig gewinnen, der diese Aufgabe bereits seit 10 Jahren an unserer Schule übernimmt.

34 Schülerinnen und Schüler nutzten diese Gelegenheit. So probten sie ab November jeweils einmal wöchentlich fleißig ihre Tanzschritte in den Standardtänzen wie Wiener Walzer und Langsamer Walzer, Foxtrott und Tango. Aus der Palette der lateinamerikanischen Tänze wurden Cha-Cha-Cha, Jive und Salsa eingeübt. Als moderner Tanz durfte natürlich der Discofox nicht fehlen.

Den krönenden Höhepunkt bildete wieder der Abschlussball am 09.02.2019 im Gasthaus Gehrlein in Höslwang. In festlicher Garderobe zogen die Jugendlichen mit einer Polonaise in den Saal ein, der durch zahlreiche Eltern und weitere Gäste, ebenso wie Lehrerinnen und Lehrer, gut gefüllt war. Nach der Polonaise erfolgte die Tanzeröffnung in der Form, dass die Jungen mit der Mutter und die Mädchen mit dem Vater das Tanzbein schwangen. Anschließend kamen wieder die Tanzpaare zum Zuge und auch die Eltern und Gäste tanzten fleißig weiter. Eine willkommene Verschnaufpause bot sich beim Auftritt der Bad Endorf Jugend- und Kindergarde, die mit einer gelungenen und abwechslungsreichen Showeinlage die Ballbesucher begeisterte.

Ute Weiß

 

 

 


Amtsübergabe im Konrektorat

 

An der Mittelschule Bad Endorf gab es zum Schuljahresende einen Personalwechsel: Georg Reitzenstein, der seit elf Jahren das Amt des 1. Konrektors innehatte, wurde in einer gelungenen Feier in den Ruhestand verabschiedet. Auch die Schulverbandsvorsitzende, Bürgermeisterin Doris Laban, schloss sich den Glückwünschen an und überreichte ein Abschiedsgeschenk der Gemeinde.

Rektor Max Schweiger hob in seiner Abschiedsrede hervor, dass Reitzenstein mit großer Umsicht und sehr zuverlässig sein Amt ausübte. Neben der Klassenleitung war er für Schulorganisation und Vertretungspläne zuständig. Da war es sehr praktisch, dass Reitzenstein kaum Fehltage hatte und er die eine oder andere Vertretungsstunde gleich selbst übernehmen konnte.

Stationen seines Lehrerlebens waren die Schulen in Obing, Griesstätt, Prien und Bad Endorf.

Nach mehreren Durchgängen in den Jahrgangsstufen 7 - 9 übernahm Reitzenstein 1999 die erste Mittlere-Reife-Klasse der Hauptschule Prien, die damalige F 10, heute M 10. 2002 wurde er zum stellvertretenden Konrektor der Hauptschule Prien ernannt, ehe er 2007 nach Bad Endorf wechselte.

Elfmal leitete Reitzenstein eine 10. Klasse, etwa 300 Schüler führte er zur Mittleren Reife, dazu kamen fünf Quali-Abschlussklassen mit all den zahllosen Prüfungen und Abschlussfahrten. Seine Spezialität waren Buchreferate, die er akribisch vorbereitete, und Textarbeiten, wobei die unterschiedlichsten Themen, die die Welt bewegen, in aller Ausführlichkeit behandelt wurden. Am Schuljahresende wurden dann alle Aktionen der Grund- und Mittelschule in einem Jahresbericht zusammengefasst, in Prien und Bad Endorf kamen so 22 Jahresberichte zusammen.

Reitzenstein führte alljährlich die beliebten Fußballturniere durch, wobei Jungen und Mädchen gemeinsam um die Titel rangen. Heuer organisierte er zusätzlich noch ein Fairtradeturnier der Fairtradeschulen im Landkreis Rosenheim, das seine von ihm gecoachte Mannschaft dann auch noch gewann - kann es für einen Fußballer ein schöneres Abschiedsgeschenk geben?

Als neue Konrektorin an der Grund- und Mittelschule fungiert nun Sandra Rötzer, die die letzten drei Jahre bereits als Konrektorin in Kiefersfelden tätig war. Zuvor war sie viele Jahre an der Otfried-Preußler-Schule in Stephanskirchen. Sandra Rötzer unterrichtet in diesem Schuljahr in den Klassen 3 - 10, ist aber überwiegend in der Klasse M8 eingesetzt. Wir heißen sie herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und ein angenehmes Schuljahr.

Ebenfalls begrüßen wir neu an der Grund- und Mittelschule Bad Endorf die Lehrkräfte Johannes Engelhardt, Maximilian Modes, Kim Pira, Elisabeth Schmidt-Wandinger, Clara Stendenbach, Simon Thomalla und Norma Wagenstetter. Auch ihnen wünschen wir ein gutes, erfolgreiches Schuljahr 2018/19.

Stephan Reichel