Schulfest an der Mittelschule

 

 

 

Ein Schulfest zum Thema „ Gesundheit- wir tun was“ wurde zum Schuljahresende durchgeführt. Schulleiter Max Schweiger konnte viele Eltern, Schüler und Lehrer begrüßen, die einen unterhaltsamen Nachmittag an der Schule verbringen wollten.

 

Bei herrlich warmem Wetter waren für die Schüler rund ums Schulhaus viele Möglichkeiten geboten, sich sportlich zu betätigen. Vom Bobby- Car- Rennen übers Torwartschießen bis hin zum Maßkrug stemmen wurden die unterschiedlichsten Muskelpartien beansprucht.

 

Wer nach so viel Bewegung Hunger bekam, konnte sich mit Burgern und Salaten stärken, die vom Elternbeirat angeboten worden waren. Dazu gab es vom neu installierten Brunnen das bekömmliche Granderwasser, das den Durst löschte. Vor der prallen Sonne konnte man sich bei den schattenspendenden Sonnenschirmen im Innenhof unterstellen, die seit einiger Zeit den Eingangsbereich der Schule verschönern und von den Schülern bei Regen bzw. starker Sonneneinstrahlung gerne genutzt werden. An einem Fair-Trade-Stand wurden fair gehandelte Waren angeboten.

 

An Karina`s Saftbar bekam man dann noch einen vitaminreichen Smoothie kredenzt, um den Vitaminbedarf eines Gesundheitstages zu decken. Ein Loungebereich lud zum Relaxen ein. Die Schüler- und Lehrerband unter Leitung von Roland Sternkopf boten den musikalischen Rahmen, Margit Slabochs Trommelgruppe füllte den Innenhof mit heißen Rhythmen.

 

Ein besonderer Dank gebührt den Schülern und Lehrern, die viele einfallsreiche Stationen aufgebaut hatten, der Schüler- und Lehrerband, der Trommelgruppe und besonders dem Elternbeirat der Mittelschule, der unentwegt viele hungrige Besucher verköstigte und mit Hilfe eines Spülmobils auch den weniger beliebten Abwasch zu einem Kinderspiel machte.

 

G. Reitzenstein

Schüleraustausch in die Ukraine

 

Eine ganze Nacht und ein halber Tag im Bus, über 1000 Kilometer zurückgelegt, zwei Staaten von West nach Ost durchquert - es war für die Schülergruppe der Mittelschule Bad Endorf deutlich spürbar, welche Distanz zwischen ihrem Heimatort und dem Dorf liegt, in dem sich die partnerschaftlich verbundene Schule befindet. In Verb'yash schließlich angekommen, waren die Strapazen der Anfahrt sofort vergessen, als die bayerischen Schüler von ihren ukrainischen Freunden, die im letzten Jahr Bad Endorf besucht hatten, herzlich empfangen wurden. Bei Tanz, Spiel und exzellenter Bewirtung fanden die Jugendlichen schnell zueinander, während die mitgereisten Erwachsenen in die Gepflogenheiten der ukrainischen Feierkultur eingeführt wurden. Der Schulleiter der Schule Verb'yash, Direktor Volodimir Holyanych, begrüßte die Gäste, worauf sein bayerischer Kollege, Rektor Max Schweiger, seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass dieser Gegenbesuch ermöglicht werden konnte.

Für die folgenden Tage hatte die verantwortliche Lehrerin Ljudmila Priymitch ein interessantes Programm zusammengestellt. Ausflüge in die Städte Ushgorod, Mukatschewe und Volovec sowie auf den Veretski-Pass sorgten dafür, dass die Endorfer sich ein vielfältiges Bild der Region Transkarpatien machen konnten. Bei den Ausflugsfahrten gab es zudem reichlich Gelegenheit, die reizvolle Mittelgebirgslandschaft der Region zu genießen. Einmal mehr wurde die Gruppe von dem als Dolmetscher bewährten ukrainischen Deutschlehrer Jaroslaw Mychaylykow begleitet, der mühelos zwischen den beiden Sprachen wechselte und darüber hinaus als Vermittler zwischen den Kulturen fungierte. Höhepunkte der Begegnungstage waren jedoch die gemeinsamen Abendveranstaltungen. Hier war es dann auch an der Zeit, dass Rektor Max Schweiger und die Klassenleiterin Susanne Sedlbauer die Gastgeschenke - technische Geräte für das Schulbüro und Sportutensilien wie Bälle, Badminton-Sets und eine Tischtennisausrüstung samt Platte - überreichten. Alois Kurfer, der als Gemeinderat und Lehrer den Schüleraustausch wesentlich mit initiiert hatte, trat sogleich mit Ljudmila Priymitch zu einem spannenden Tischtennismatch an der neuen Platte an, bei dem die Ukraine den Sieg für sich verbuchen konnte. Die Vertreter des Partnerschaftsvereins Bad Endorf - Volovec, Markus Heiss, Manfred Jäger, Rosemarie Ammelburger und Peter Graf, äußerten ihre Zufriedenheit über den Verlauf der Tage der Begegnung. Der Verein hatte den Großteil der Organisation übernommen, um, neben vielen anderen Aktionen, mit der Beteiligung junger Menschen an der Partnerschaftsidee eine weitere Vernetzung der befreundeten Regionen zu erreichen.

 

Beim Abschied schließlich flossen viele Tränen, und es bleibt zu hoffen, dass trotz der großen räumlichen Distanz auch die Kontakte der jungen Leute bestehen bleiben und als Zeichen der Verständigung weiter wirken.