Abend der Berufe an der Mittelschule

 

Um die Schüler bei ihrer Suche nach attraktiven Lehrstellen zu unterstützen, wurde an der Mittelschule ein „Abend der Berufe“ durchgeführt. Unter Federführung von Rektor Max Schweiger und der Leiterin der Schulsozialarbeit, Annegret Weibezahl konnten Vertreter von 19 verschiedenen Ausbildungsberufen begrüßt werden. Die Ausbilder präsentierten sehr anschaulich die Anforderungen, die ihr Beruf an die Azubis stellt, aber auch die schönen Seiten, die dieser Beruf eröffnet.

Jeder Schüler der 7. bis 10. Klassen hatte sich 3 Berufe ausgesucht und konnte sich intensiv über die Ausbildungsinhalte informieren. Mit einem Stempel auf seinem Laufzettel hatte sich jeder Schüler den Besuch beim jeweiligen Betrieb bestätigen lassen.

Auch über erfolgreiche Strategien für Vorstellungsgespräche und Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch Michael Niedermayer von der Agentur für Arbeit konnte man sich informieren.

Zur Freude der beteiligten Firmen hatten sich auch viele Eltern Zeit genommen und ihre Sprösslinge auf die Veranstaltung begleitet. Sie zeigten sich angetan vom breiten Spektrum der angebotenen Ausbildungsberufe, das von Handwerksberufen über Verwaltungsberufe, Berufsfachschulen bis hin zum Hotelfach reichte. Ein besonderer Besuchermagnet war die Bundeswehr, die bis zu 40 Besucher pro Durchgang verzeichnete, aber auch Maschinenbaubetriebe waren sehr gefragt.  

Nach getaner Arbeit konnten sich die Ausbilder noch bei Sekt und Fingerfood stärken, dargeboten vom Elternbeirat unter der Leitung von Ute Weiß. Hier kam es zur Nachbetrachtung zwischen Eltern, Lehrern und Ausbildern, die das große Interesse der Schüler lobten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese Veranstaltung ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Berufsfindung ist und die Schulleitung ist bestrebt, alle 2 Jahre Betriebe aus der Region und Schüler auf diese Weise in einem zwanglosen Rahmen zusammenzuführen.

 

Georg Reitzenstein

 


Vorlesetag an der Grundschule

Am 17. November 2017 wurde in ganz Deutschland vorgelesen. Auch an unserer Grundschule lasen geladene Gäste, Schülereltern, Lehrerinnen und Lehrer kleine Geschichten aus verschiedenen Kinderbüchern vor.

Herzlichen Dank an alle Vorleser für viele spannende, lustige und schöne Vorlesemomente!

Anita Rudholzer








Ein Schultag im Wald

An einem sonnigen Herbsttag im Oktober verlegte die Klasse 3a ihren Unterricht in den Wald. Die Kinder hatten an diesem Vormittag einen ganz besonderen Lehrer, den Förster Herrn Guggenberger. Dieser lehrte den Schülerinnen und Schülern die Schichten eines Baumes, die besondere Bedeutung und die Gefahren des Waldes, die Nahrungskette im Wald, Wissenswertes über die Borkenkäfer und noch vieles mehr. Besonders an den Walderlebnisspielen und bei der Suche nach Borkenkäfern am gefällten Baumstamm hatten die Kinder große Freude.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Guggenberger für diesen wunderbaren Schultag im Wald!

Anita Rudholzer


 





 


Schüleraustausch in die Ukraine

 

Eine ganze Nacht und ein halber Tag im Bus, über 1000 Kilometer zurückgelegt, zwei Staaten von West nach Ost durchquert - es war für die Schülergruppe der Mittelschule Bad Endorf deutlich spürbar, welche Distanz zwischen ihrem Heimatort und dem Dorf liegt, in dem sich die partnerschaftlich verbundene Schule befindet. In Verb'yash schließlich angekommen, waren die Strapazen der Anfahrt sofort vergessen, als die bayerischen Schüler von ihren ukrainischen Freunden, die im letzten Jahr Bad Endorf besucht hatten, herzlich empfangen wurden. Bei Tanz, Spiel und exzellenter Bewirtung fanden die Jugendlichen schnell zueinander, während die mitgereisten Erwachsenen in die Gepflogenheiten der ukrainischen Feierkultur eingeführt wurden. Der Schulleiter der Schule Verb'yash, Direktor Volodimir Holyanych, begrüßte die Gäste, worauf sein bayerischer Kollege, Rektor Max Schweiger, seine Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass dieser Gegenbesuch ermöglicht werden konnte.

Für die folgenden Tage hatte die verantwortliche Lehrerin Ljudmila Priymitch ein interessantes Programm zusammengestellt. Ausflüge in die Städte Ushgorod, Mukatschewe und Volovec sowie auf den Veretski-Pass sorgten dafür, dass die Endorfer sich ein vielfältiges Bild der Region Transkarpatien machen konnten. Bei den Ausflugsfahrten gab es zudem reichlich Gelegenheit, die reizvolle Mittelgebirgslandschaft der Region zu genießen. Einmal mehr wurde die Gruppe von dem als Dolmetscher bewährten ukrainischen Deutschlehrer Jaroslaw Mychaylykow begleitet, der mühelos zwischen den beiden Sprachen wechselte und darüber hinaus als Vermittler zwischen den Kulturen fungierte. Höhepunkte der Begegnungstage waren jedoch die gemeinsamen Abendveranstaltungen. Hier war es dann auch an der Zeit, dass Rektor Max Schweiger und die Klassenleiterin Susanne Sedlbauer die Gastgeschenke - technische Geräte für das Schulbüro und Sportutensilien wie Bälle, Badminton-Sets und eine Tischtennisausrüstung samt Platte - überreichten. Alois Kurfer, der als Gemeinderat und Lehrer den Schüleraustausch wesentlich mit initiiert hatte, trat sogleich mit Ljudmila Priymitch zu einem spannenden Tischtennismatch an der neuen Platte an, bei dem die Ukraine den Sieg für sich verbuchen konnte. Die Vertreter des Partnerschaftsvereins Bad Endorf - Volovec, Markus Heiss, Manfred Jäger, Rosemarie Ammelburger und Peter Graf, äußerten ihre Zufriedenheit über den Verlauf der Tage der Begegnung. Der Verein hatte den Großteil der Organisation übernommen, um, neben vielen anderen Aktionen, mit der Beteiligung junger Menschen an der Partnerschaftsidee eine weitere Vernetzung der befreundeten Regionen zu erreichen.

 

Beim Abschied schließlich flossen viele Tränen, und es bleibt zu hoffen, dass trotz der großen räumlichen Distanz auch die Kontakte der jungen Leute bestehen bleiben und als Zeichen der Verständigung weiter wirken.