Abschlussfeier an der

Mittelschule Bad Endorf

 

Am Donnerstag, dem 21.07.2016, war es wieder so weit: Schüler der 9. und 10. Klassen der Mittelschule Bad Endorf erhielten ihre wohl verdienten Abschlusszeugnisse.

Nach dem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Kirche von Bad Endorf, der von den Pfarrern Stefan Leitenbacher und Ulrich Weicker geleitet wurde, kamen Schüler, Eltern, Lehrer und Ehrengäste in der Aula der Mittelschule zusammen, um gemeinsam diese Abschlussfeier zu erleben.

Der Schulleiter Maximilian Schweiger begrüßte alle Anwesenden und führte in seiner Ansprache zugleich eine neue Größeneinheit für die Schüler ein: den Hut. An mehreren Beispielen zeigte er, wie einen Hüte (= Kopfbedeckungen) durch das Leben begleiten. Stehen sie am Anfang für einen Schutz des Kopfes, verdeutlichen sie später die Laufbahn eines Menschen (für jeden Beruf eine eigene Kleidung). So wünschte Herr Schweiger den Schülern für ihre Zukunft alles Gute, viel Erfolg und immer den richtigen Hut.

Auch die erste Bürgermeisterin der Marktgemeinde Bad Endorf, Doris Laban, und die Elternbeiratsvorsitzende Ute Weiß gratulierten den Schülern zu ihren wirklich guten Abschlüssen und wünschten ihnen für die Zukunft viel Erfolg. Dem schloss sich auch die Schülersprecherin Kanyarat Suphawor an, die gleichzeitig den Lehrern für ihre geleistete Arbeit im Namen der Schüler recht herzlich dankte.

Dann war es endlich so weit: Die Klassen 9a und M10 erhielten ihre Abschlusszeugnisse. Die Klasse M9 darf ja noch ein Jahr bleiben und bekam deshalb „nur“ ihre Qualizeugnisse.

Nach der Ehrung der Quali- und M10-Besten und dem Dank an die Fachlehrer gab es dann das gemütliche Beisammensein aller Anwesenden mit Brotzeit, so dass hier noch einmal in vielen Gesprächen die letzten Jahre zusammengefasst werden konnten.

Musikalisch wurde die Abschlussfeier durch die Schulband von Roland Sternkopf und die Bläsergruppe unter Leitung von Susanne Sedlbauer umrahmt. Der Religionslehrer Stephan Reichel moderierte die Veranstaltung.

So können wir an dieser Stelle allen Abschlussschülern nur noch alles Gute für ihre Zukunft wünschen und hoffen, dass sie auch weiterhin so toll ihren Lebensweg meistern.

Stefan Reichel

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Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf wird Fair-Trade-Schule!

Überzeugt vom Gedanken des "Fairen Handels" haben die Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Bad Endorf im Schuljahr 2015/16 mit zahlreichen Aktionen diese Idee mit Leben gefüllt. In Projekten lernten sie die Notwendigkeit einer gerechten Verteilung der Güter kennen und setzten das Gelernte in Informations- und Verkaufsveranstaltungen um. Nun ist ein Etappenziel erreicht: Der Schule wird der Titel "Fair-Trade School" (internationale Bezeichnung) verliehen. Die Verleihung durch einen Mitarbeiter von Transfair wird im kommenden Oktober stattfinden.

 

         Das Schülerteam der "Fairtrade- Gruppe"

              

 Schüler im Weltladen Prien 

 

An den Elternsprechtagen können fair gehandelte Produkte gekauft werden 

 

Im Lehrerzimmer stammt der Kaffee aus fairem Handel.

 

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Fair Trade und Smartphone

Elternabend an der Mittelschule Bad Endorf

Die Grund- und Mittelschule Bad Endorf ist auf dem Weg zur Fair Trade Schule. Dieses Prädikat erhält die Schule, wenn sie den fairen Handel unterstützt und an der Schule Produkte verwendet, die gemäß den Grundsätzen einer fairen Produktion hergestellt und gehandelt wurden. Den Schülern sollen Zusammenhänge unseres Wirtschaftslebens aufgezeigt werden, wobei das Gewinnstreben der meisten Konzerne vielen Menschen nur ein Leben in Armut und Abhängigkeit ermöglicht. Schüler und Lehrer der Bad Endorfer Schule stellen sich die Frage, wie diese Abwärtsspirale durch eigenes Handeln durchbrochen werden kann.

Eine Modenschau, die von Schülern präsentiert und moderiert wurde, stellte Produkte aus Entwicklungsländern vor, die dann an einem Stand käuflich erworben werden konnten, wobei neben Kaffee und Tee auch Schmuck und Kleidungsstücke dargeboten wurden.

Im Anschluss an die Darbietungen zum fairen Handel wurde bei einem Elternabend das Thema „Umgang mit dem Smartphone“ erörtert. Der Referent Christian Bauer von der Fachambulanz für Suchterkrankungen aus Rosenheim berichtete von seinen Erfahrungen, die er im Umgang mit Jugendlichen und deren Smartphonekonsum gesammelt hat.

35 Millionen Nutzer von Whatsapp allein in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache. So lassen sich mühelos Kontakte zu Verwandten und Bekannten auch über große Entfernungen halten und durch den Austausch von Texten und Bildern lässt man andere an seinem Leben teilhaben. Das bringt Menschen näher zusammen und viele Freundschaften beginnen im Internet.

Auch auf die Gefahren wurde hingewiesen, die ein naiver Umgang mit Bildern und Daten mit sich bringt, wenn diese dann missbräuchlich verwendet werden und Schüler bloßgestellt und gemobbt werden. Ein ungezügelter Gebrauch des Smartphones kann natürlich auch zur Sucht werden (Computerspiele…) und zu eklatantem Schlafmangel führen, wenn man sich die ganze Nacht schreibt. Hier sind dann die Eltern gefordert, Regeln aufzustellen und ein Machtwort zu sprechen, wenn der Gebrauch ausartet und bereits am Morgen 300 Nachrichten gelesen und beantwortet werden müssen. Wann hat dann der gestresste User noch Zeit für Schule?

Eine rege Diskussion zwischen Referenten und Eltern über ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit dem Smartphone beschloss den Elternabend.

 

Georg Reitzenstein, KR